Online-Vertrieb von Computer- und Videospielen ist kinderleicht und man wird damit schnell Millionär. Das denken zumindest viele, wenn sie die Erfolgsgeschichten von Indiegames-Entwicklern wie den Machern von Minecraft und Angry Birds lesen. Und da Plattformen wie iTunes und Steam Indiegames zum Durchbruch verholfen haben, muss das alles ja ganz easy und toll sein – so die naiven Vorstellungen.
Leider ist die Realität ganz anders. Nämlich wie immer: kompliziert, langwierig, hart und ernüchternd!
Denn auch wenn die Digitale Distribution ein Segen für alle ist – vom kleinen One-Man-Start-Up bis hin zum Mega-Publisher -, so zeigt sie mittlerweile auch ihre Schattenseiten. Seit ein paar Monaten wird das Online-Business immer härter. Die Zeiten, in denen man “mal schnell” ein Game auf Steam veröffentlichen konnte und dann nur noch warten musste, bis die Millionen auf’s Bankkonto flattern, sind schon längst vorbei. Wenn sie überhaupt jemals so existierten.
Denn durch den Digital-Boom werden die Download-Portale nun überflutet mit Anfragen. Jeder will sein Game über Steam, Gamersgate, Gamesplanet, Gamesload & Co. verkaufen. Logische Konsequenz: Die Anbieter fahren ihre Zugbrücken hoch und erschweren die Aufnahme in ihre Shops.
Was es damit genau auf sich hat, kann man in meinem Essay “Digitale Distribution – Die Rückkehr der alten Strukturen” nachlesen.
>> Zum Artikel: Digitale Distribution – Die Rückkehr der alten Strukturen
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