GAMES, INTERNET & MULTIMEDIA

ANREGENDES & KRITISCHES VON JÜRGEN KRODER

SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK – TEIL 3


SO GELINGT DIE WELTWEITE VERÖFFENTLICHUNG EINES EBOOKS

Wie kriege ich mein eBook bei Thalia, Weltbild, iBooks & Co. unter, ohne eine ISBN kaufen zu müssen? Das war das Hauptproblem, um das es im letzten Teil von “So veröffentlicht man sein eigenes eBook“ ging. Für dieses Problem fand ich mittlerweile eine Lösung, die wie eine “eierlegende Wollmilch-Sau” klingt. Wie die heißt und wie ich dazu kam – darum geht es in Teil 3 meines Selfpublishing-Experiments.

Erfolglose Formatierungen

Eine kurze Zusammenfassung: Mein eBook iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER war dank dem Dienstleiter XinXii bei Amazon und ein paar kleineren Onlineshops vertreten, aber nicht bei iBooks, Thalia und weiteren namhaften sowie wichtigen eBook-Anbietern. Dafür gibt es die Hürde ISBN, die man sich teuer kaufen muss.

Meine Herausforderung war es, einen anderen Weg zu finden – billiger, oder möglichst umsonst, um bei Apple & Co. gelistet zu werden. Doch wie? Auch wenn ich mich bislang geweigert hatte, mich mit dem Thema eBook-Formate auseinander zu setzen, blieb mir angeblich kein anderer Weg offen. Denn einMitarbeiter von epubli (wo mein eBook auch bereits gelistet war), wies mich freundlich darauf hin, dass ich mein eBook ins epub-Format (das Apple für iBooks verwendet) konvertieren solle. Dann würde epubli mein eBook bei iBooks und weiteren Shops veröffentlichen.

Hierzu müsse ich nur die kostenlose Software Calibre verwenden, alles andere ginge angeblich ganz einfach. Gesagt, getan: Calibre geladen, installiert, gestartet, mein eBook im PDF-Format geöffnet (Word-Dateien werden nicht akzeptiert) und den Konvertierungsvorgang gestartet. Das Ergebnis … ziemlich enttäuschend! Es war nicht nur mein Layout vollkommen zerschossen, auch meine Bilder erschienen zerstückelt.

Das war ernüchternd. Aber irgendwie war ich auch froh darum. Denn wie ich feststellte, verlangt epubli eine Jahresgebühr von 19,95€, wenn man über sie sein eBook bei Apple & Co. veröffentlichen möchte.

Selbst die Konvertierung vornehmen und dann auch noch Gebühren bezahlen – nein, das widersprach meinen Prinzipien des Selfpublishings!

Anlesen von Fachwissen

So konnte es nicht weitergehen! Ich musste wohl doch mit einer meiner Maxime brechen und mir Hilfe holen – in Form von Ratgebern. Also kaufte ich mir folgende eBooks:

Ich tat also etwas, was ich unbedingt vermeiden wollte: Anstatt mir mein Wissen auf die harte Tour durch Trial & Error anzueignen, gab ich Geld aus und las. Und das half mir nicht mal großartig weiter. Obwohl die eBooks gut geschrieben waren (besonders Mein Buch!), kratzten sie an den für mich spannenden Stellen nur an der Oberfläche oder ließen spannende Themen ganz aus. Kurz: Außer Spesen nichts gewesen!

Smashwords: Die Erlösung?!?

Smashwords

Langweiliges Layout und Textwüsten: Die Webseite von Smashwords ist nicht gerade einladend!

Eine positive Sache konnte ich aber herausziehen: Irgendwo wurden ein paar Worte über Smashwords verloren, einem aufstrebendem, englischsprachigen eBook-Anbieter. Also stattete ich der Webseite einen Besuch ab. Und wurde vom einfachen und langweiligen Design abgeschreckt, fast hätte ich den Browser wieder geschlossen.

Zum Glück tat ich das nicht! Denn durch ein bisschen Herumsurfen und dem Lesen von elendig langen Textwüsten kam ich zu dem, wonach ich gesucht habe: Smashwords gibt jedem Autor, egal aus welchem Land stammend, eine kostenlose ISB-Nummer und veröffentlicht das eBook bei iBooks, Kobo (ein ebenfalls immer wichtiger werdender eBook-Shop), Sony, Barnes & Noble und weiteren Anbietern. Fantastisch!

Aber das ist nicht alles: Smashwords besitzt eine eigene Konvertierungs-Technologie, welche (angeblich) automatisch aus einem Word-Dokument die gängigsten neun eBook-Formate (epub, LRF, mobi, PDB, PDF, RTF, txt) generiert.

Konvertieren & Formatieren

Das klang zu unglaublich für mich! Doch meine Zweifel wurden schnell zerstreut. In wenigen Schritten hatte ich mein eBook bei Smashwords hochgeladen und innerhalb weniger Minuten war es konvertiert. Und nach einem Check bekam ich auch noch eine ISBN zugewiesen … kostenlos! Gratis! Für Umme! 0 EURO!

Na endlich: ICH HATTE ERREICHT, WAS ICH WOLLTE!

Doch nach der ersten Freude kam die Arbeit. Denn Smashwords erlaubt es, sein eBook in allen umgewandelten Formaten anzuschauen. Und da fielen mir eklatante Fehler auf. Verständlich, immerhin hatte ich mich beim Schreiben und Layouten meines eBooks in keinster Weise an irgendwelche Vorlagen gehalten, sondern formatierte es so, wie es mir gefiel. Doch das gefällt den meisten eBook-Readern nicht! Denn die Geräte sind – überspitzt gesagt – recht dumm und stellen deswegen nur Texte dar. Formatierungen gibt es hier fast keine.

Also musste ich mein eBook ent-formatieren. Das heißt, Fotos dürfen nicht im Fließtext vorkommen (wo der Text schön um das Bild herumfließt), Spielereien mit Schriftgrößen oder -Arten entfernt und beispielsweise Umbrüche angepasst werden. Eine Arbeit, die ich mir eigentlich immer ersparen wollte. Aber nun, da ich eine kostenlose ISBN und auch noch die Möglichkeit hatte, iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER in verschiedenen Formaten zu sehen, trieb mich das an. Und kostete mich viel Zeit!

Da ich zu den Usern gehöre, die schon seit 20 Jahren Word benutzen, aber davon nur 2-3% aller Funktionen, musste ich mir erstmals die Basics der Microsoft-Software aneignen. Und dann mein eBook an die spezifischen Vorgaben anpassen. Dabei half mir der kostenlose und umfangreiche Smashwords-Styleguide.

Nach zwei Nachmittagen war es schließlich soweit: Ich hatte ein sauber formatierte Vorlage, die auf allen eBook-Readern funktionieren sollte. Also gab ich Smashbooks die Freigabe, mein eBook an alle Shops auszuliefern. Da dies langsam vonstatten geht und je nach Shop viele Wochen dauern kann (für die Buchbranche scheinen die Gesetze der modernen, schnelllebigen Zeit wohl nicht zu gelten), war also mal wieder Warten angesagt. Eine Zeit, die ich nutzte, um ein anderen, längst überfälligen Punkt auf meiner ToDo-Liste anzugehen: Public Relations, also Pressearbeit.

PR = Klingelputzen

Zwar gab es iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER bei diversen Shops und ich hatte dem eBook eine eigene Webseite inklusive Facebook-Fanseite gewidmet, aber mehr war bislang in Sachen Öffentlichkeitsarbeit nicht geschehen. Auch wenn ich Ahnung von PR habe, so beschränkt sich diese nur auf den Bereich der Computer- und Videospiele-Branche. Von eBooks und Büchern hatte ich bislang keine Ahnung.

Also beschloß ich, meine Maxime ein zweites Mal zu brechen und besorgte mir erneut einen Ratgeber. Nämlich den XinXii-Buchmarketing-Guide: Kostenlos zu neuen Lesern. Auch dieses eBook ist toll geschrieben und hat mir so manchen Denkanstoss gegeben, leider war es für mich und meine konkreten Fragen wieder vergeudetet Zeit. Denn Ratschläge, man solle sich eine Webseite und eine Facebook-Fanseite zulegen, hatte ich ja bereits umgesetzt. Aber: Selfpublishing-Neulinge, zu denen ich mich durch meine zahlreichen Erkentnisse mittlerweile nicht mehr zähle, kann ich den XinXii-Guide wärmstens empfehlen!

Somit blieb dann doch wieder nur der eigene Weg: Ich surfte durchs Internet, googelte und recherchiert nach Blogs und Webseiten, die sich mit dem Thema iPhone UND Fotografie beschäftigen. Reine Foto- und eBook-Webseiten schloß ich aus meiner Suche aus. Denn auf eBook-Webseiten werden zu 99,9% Romane besprochen. Und Foto-Seiten sind zu 98% von Profis für Profis – da schied mein eBook mit dem „….für Einsteiger“ im Titel aus. Das Ergebnis meiner Recherche waren zirka 20 Blogs und Webseiten, die ich nacheinander anschrieb und um eine News oder Rezension bat. Also moderne Klingelputzerei.

Veröffentlichung bei iBooks

iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER bei iBooks

iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER bei iBooks

Während meiner PR-Arbeit ergab sich ein weiterer, wichtiger Meilenstein: iPHONE FOTOGRAFIE FÜR EINSTEIGER erschien bei Kobo und Apple iBooks – dank Smashwords! Meine Ausdauer hatte sich ausgezahlt: Ohne einen Euro zu bezahlen, weder für einen Konvertierungs- noch für einen Veröffentlichungs-Service oder eine ISBN, wurde mein eBook bei den wichtigsten Anbietern weltweit veröffentlicht. FREUDE!

Und nun?

Was ergaben meine Pressearbeit? Welche Nachteile hat Smashwords? Und was machen die Verkaufszahlen? Das und noch viel mehr möchte ich im nächsten Teil von “So veröffentlicht man sein eigenes eBook” verraten.

>> Teil 4 von SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK

Mehr zum Thema

>> Teil 1 von SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK

>> Teil 2 von SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK

21 Kommentare zu “SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK – TEIL 3

  1. Katja
    1. Februar 2013

    Hallo Jürgen,

    wir freuen uns, dass du XinXii für die Distributione ausprobiert hast und auch unseren Ratgeber zu Rate ziehen konntest. Allerdings fällt dein Urteil inhaltlich gesehen sehr einseitig aus. Unser Ratgeber weist ja mehr als den Tipp auf, Facebook zu nutzen oder eine Website anzulegen. Es geht auch darum, wie man dies richtig nutzt. Denn allein mit dem Anlegen einer Website und dem Anlegen von Social-Media-Accounts ist es ja auch noch nicht getan. Zudem geben wir wirklich noch über 30 weitere Tipps wie Blogtouren, Youtube-Lesungen, Coupon-Aktionen und nennen auch Beispiele für die Umsetzung etc. Natürlich treffen diese Tipps nicht für jedes E-Book zu, das ist ganz klar. Bei einem so speziellen Ratgeber-Thema, wie du es hast, muss man schauen, wie man die Zielgruppe erreichen kann und diese genau analysieren. Als “vergeudete Zeit” würde ich die Lektüre eines solchen Ratgebers nicht sehen. Hast du denn die meisten Punkte schon ausprobiert und Erfahrungswerte damit gesammelt? Dann freuen wir uns über Feedback und sind für den Austausch bereit.
    Ich denke, Anfänger im Selfpublishing finden in unserem Ratgeber wichtige Starthilfen und eine umfassende Übersicht sowie ganz praktische Tipps. Denn obwohl angeblich alle Autoren wissen, wie man Online-Marketing betreibt, sagen dies die Verkaufszahlen noch nicht aus. Es gehört viel Geduld dazu, Kreativität und Durchhaltevermögen und natürlich auch eine große Portion Glück.
    Dies wünsche ich dir und bin bei Fragen jederzeit zur Antwort bereit.

    Viele Grüße

    XinXii-Redakteurin Katja

  2. blackinmind
    1. Februar 2013

    Hallo Katja,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Und sorry, wenn in meiner Beschreibung es so rüberkommt, als wäre euer Ratgaber verschwendete Zeit. Nein, das ist er nicht. Ich finde ihn sogar SEHR GUT!

    Nur hat er mir – in einer Zeit, als ich handfeste Lösungen für meine diversen Probleme (zB ISBN) Antworten gesucht habe – nicht viel weiter geholfen. Und viele beschriebenen Sachen sind tolle Idee, aber halt für mich nicht umsetzbar oder zu umständlich.

    Deswegen: Dein Ratgeber ist klasse, besonders für Einsteiger – aber mir hat er nicht so recht weiter geholfen.

  3. Katja
    1. Februar 2013

    Hallo nochmal,

    danke dir Jürgen für deine Ergänzung. Hoffe, die Leser deines Blogbeitrags lesen auch den Kommentar, um deine Relativierung zur Kenntnis zu nehmen. Wie du richtig erkannt hast, ist der Ratgeber auch wirklich an Anfänger gerichtet und vor allem diejenigen Selfpublisher, für die Online-Marketing und der richtige Umgang mit sozialen Netzwerken Neuland ist. Ich denke, dass so mancher Autor da Inspiration und Rat gebrauchen kann – den eigenen Weg muss dann jeder selbst gehen, passend zum jeweiligen Titel und der eigenen Persönlichkeit. Davon abgesehen, verändern sich die Möglichkeiten des Selbstmarketings im Web ständig und sind einem ständigem Wandel unterlegen, so dass unser Ratgeber auch akualisiert werden muss. Wir sind dabei für jeden Tipp und jede Anregung dankbar.

    Viele Grüße und schon mal ein angenehmes Wochenende

    Katja

  4. blackinmind
    1. Februar 2013

    Ich habe nun noch einen ergänzenden Satz eingefügt, dass wirklich alle verstehen, dass ich euren Guide wirklich gut finde ;)

    Wie gesagt: Ich finde grundsätzlich XinXii klasse, ebenso deinen Ratgeber – aber in meiner Situation nicht 100%ig passend.

  5. Andreas
    1. Februar 2013

    Hallo Jürgen,

    danke für den Tipp bzgl. Smashwords. Weißt du zufällig, ob es hierbei die Möglichkeit gibt, zuerst nur bei ausgewählten Anbietern das eBook zu veröffentlichen?

    Ich würde für mein Fachbuch zuerst eine Art Testlauf organisieren wollen, weshalb ich nur ungern das Buch gleich bei Amazon & Co. anbieten möchte.

    Freue mich schon auf den nächsten Teil :)

    Danke für den Erfahrungsaustausch

  6. blackinmind
    2. Februar 2013

    Hi Andreas,

    Ja, bei Smashwords kann man angeben, bei wem man sein eBook veröffentlichen will. Das sind aktuell: Sony, Barnes & Noble, Kobo, Amazon, Apple, Diesel, Page Foundry und Baker-Taylor Blio.

    Was ich auch gut finde: Deren Online-Tool wandelt deine Vorlage (Word-Doc) in neun verschiedene Formate um. Und du kannst dann am Ende auswählen, welche Formate du wirklich haben willst. Ich habe PDF deaktiviert, denn ein eBook, das z.B. für epub optimiert ist (=”Textwüste”), als PDF einfach bescheiden aussieht.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast, dann melde dich einfach!

    Gruß,
    Jürgen

  7. Pingback: SO VERÖFFENTLICHT MAN SEIN EIGENES EBOOK – TEIL 2 « GAMES, INTERNET & MULTIMEDIA

  8. Careca
    5. Februar 2013

    Wie gestaltest du den Umgang mit dem Preisbindungsgesetz? Smashwords arbeitet auf Dollarbasis, aber du hast dein Buch bereits über einen anderen Distributor in Euros eingestellt. Musst du täglich die Währungsschwankungen nachregeln? Oder wie machst du das?

  9. blackinmind
    6. Februar 2013

    Smashwords hat den Preis einmal (passend!) umgerechnet und seitdem ist der Preis fest. Ehrlich gesagt, keine Ahnung, wie die das machen, aber mir soll es recht sein, solange es funktioniert! ;)

  10. Stefanie Philipp
    10. März 2013

    Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. Er scheint genau die Frage zu beantworten, die mich gerade umtreibt. Ich werde jetzt Smashword einmal ausprobieren und melde mich, wenn ich meine eigenen Erfahrungen damit gesammelt habe.

  11. stefan
    24. März 2013

    Interessant! Allmählich beginne ich durchzublicken. Nur noch einmal zum Verständnis – dein Königsweg wäre also: Buch zunächst bei amazon einstellen, und alle anderen Shops im zweiten Schritt abdecken über Smashwords? Habe ich das richtig verstanden?

  12. blackinmind
    24. März 2013

    Jain!
    Da ich den Aufwand möglichst klein halten wollte, nahm ich mir zwei Dienstleister (XinXii und Smashwords). Der Vorteil solcher Dienstleister ist, dass man sich nicht direkt mit Amazon, Apple etc. herumschlagen muss, um z.B. sich bei denen allen einzeln anzumelden und viele Fragen zu beantworten. Das kann ich jedem nur empfehlen, denn so hält man den Aufwand gering. Nachteil: Die Dienstleister bekommen ein paar Prozent deiner Provision – das haben sie sich aber meiner Meinung nach verdient.

    Wie genau man vorgehen möchte, muss man individuell entscheiden. Ich bin bei meinen eBooks etwas unterschiedliche Wege gegangen – und habe leider noch nicht _DEN_ Königsweg gefunden, da jeder seine Vor- und Nachteile hat. Mehr dazu bald in einem weiteren Beitrag.

    Was ich aber vorab sagen kann, macht es die Mischung. Hier würde ich empfehlen: XinXii für den ersten Schritt, dann evtl. Smashwords für den Rest.

  13. Irene
    11. April 2013

    Danke für die interessante Serie.

    Bei den eWriters ( http://www.ewriters.eu ) habe ich im Forum gelesen, dass es bei Smashwords eventuell Probleme mit der Buchpreisbindung geben könnte, weil die Plattform manchmal eigenmächtig die Preise verändert. Ein und derselbe Titel sollte aber in jedem Shop den gleichen Preis kosten. Wie sind da deine Erfahrungen?

    (Bin selbst vor allem im Kindle-Shop sowie für die Epub-Leser ergänzend bei Xinxii ohne weitere Distributoren vertreten.)

  14. blackinmind
    12. April 2013

    HI Irene,

    das stimmt, die Preise unterscheiden sich leicht. Ganz leicht, so um 0,02-0,03 Cent oder Dollar. Hat wohl was mit den schwankenden Umrechnungskursen zu tun.
    Leider habe ich keine Ahnung, was man dagegen tun kann und ob solche niedrigen Differenzen schon gegen das Buchpreisbindungsgesetz verstoßen.

    Gruss,
    Jürgen

  15. Irene
    12. April 2013

    Hm, zur Buchpreisbindung bei E-Books (und ob sie hier überhaupt gilt) gibt es meines Wissens noch kein Urteil. Man nimmt nur zur eigenen Sicherheit an, dass die Buchpreisbindung gilt, wenn man nicht selbst der Präzedenzfall werden will.

    Preisdifferenzen von einigen Cent sind aber recht häufig, weil ja bei Amazon und in einigen anderen Shops verschiedene USt-Sätze gelten und manche Leute das nicht wissen, oder Probleme mit dem Dreisatz haben.

    Kann man die Preise bei Smashwords leicht anpassen, und wie lange dauert es dann, bis es in diversen Shops angekommen ist?

  16. blackinmind
    12. April 2013

    Man kann bei Smashwords selbst die Preise anpassen – aber nur den VK-Preis, nicht die Umrechnungswerte. Dafür muss man Smashwords anschreiben.
    Habe ich mal getan und nichts ist passiert.

  17. Mira
    2. Juli 2013

    Hallo Jürgen!

    Ich stehe gerade vor dem ISBN-Problem :) Ich will unbedingt, dass mein Buch bei Weltbild, Hugendubel & Co gelistet wird, die wären über Xinxxii erreichbar, über Smashwords nicht. Weißt du, ob man das so lösen könnte, dass man sich bei Smashwords anmeldet, über Smashwords eben nur den iBookstore, Barnes & Nobles und diese Dinge beliefern lässt, dann die ISBN hernimmt, die man gratis von Smashwords bekommt, und mit der zu Xinxxii geht, um von dort aus Weltbild beliefern zu lassen?

    Grundsätzlich gilt ja 1 Ausgabe = 1 ISBN. Also hat mein ePub im iBookstore die gleiche ISBN wie das ePub bei Weltbild. Grundsätzlich. Aber lässt Smashwords das zu?

    Danke & LG Mira

  18. blackinmind
    2. Juli 2013

    Hi Mira,

    vor den gleichen Überlegungen stand ich auch schon. In den Richtlinien von Smashwords steht drin (bzw stand drin, als ich sie vor ein paar Monaten mal gelesen habe), dass es nicht gern gesehen sei, dass man die ISBN weiter verwendet. Von Verbot steht da nichts. Also quasi ein Gentlemen’s Agreement ;)

    Ob XinXii die ISBN dann nimmt (die können ja bestimmt sehen, woher man die hat) – keine Ahnung.

    Auch wenn es mich juckt, die ISBN von Smashwords weiter zu verwenden, habe ich es nicht getan. Auch wenn ich es natürlich sehr schade finde, dass meine eBooks bei Hugendubel etc. nicht gelistet sind.
    Aber will man deswegen einen Unmut oder Streit mit Smashwords und/oder XinXii vom Zaun brechen? Ich für meinen Teil nicht.

    Zumal ich jetzt, wo ich die ersten Verkaufszahlen meiner eBooks habe, auch sagen muss, dass alle Onlineshops außer Amazon und iTunes/iBooks total irrelevant sind. Ich verkaufe 99% meiner eBooks über diese beiden Partner – und darauf möchte ich mich weiterhin fokussieren. Da ich über XinXii und Smashwords bei Amazon & Apple drin bin, möchte ich also diese Partnerschaft nicht gefährden.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

  19. Irene aka Ebookautorin
    3. März 2014

    Bist du noch bei Smashwords?

  20. blackinmind
    3. März 2014

    Ja. Warum fragst du, Irene?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2013 von in eBooks, Medien und getaggt mit , , , , , , , , , , , , .

Branchen-News

Mein Gezwitscher

  • RT @BonitoTV: Journalisten sind wie heutige Rentner. Bald nicht mehr vom System bezahlbar. 5 hours ago
  • Hobbit 3 Short-Review: Epische Popcorn-Unterhaltung in 3D - dafür geht man ins Kino. Nur deswegen. 19 hours ago
  • Ist Hobbit 3 wirklich so übel, wie alle sagen? Ich bin gespannt! #kino 22 hours ago
  • @JWalkenbach N1ce! Das ist ja wie bei LucasFilm, wo ein Bronze-Yoda davor steht. 1 day ago
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: